Pneumokokken Impfung Impfkomplikationen und Impfschäden Die am häufigsten berichteten unerwünschten Nebenwirkungen waren Reaktionen an der Einstichstelle, Fieber (>= 38°C), Reizbarkeit, Müdigkeit, unruhiger Schlaf, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Diarrhoe und Ausschlag oder Nesselsucht. Kinder, die zeitgleich kombinierte Vakzine gegen Diphtherie, Pertussis und Tetanus erhalten, leiden häufiger unter Fieber. In einer Placebo-kontrollierten klinischen Studie mit 37.868 Kleinkindern in den Kaiser-Permanente-Praxen in Nordkalifornien zwischen Oktober 1995 und August 1998 traten lokale Irritationen an der Einstichstelle, davon Rötungen in 10-14%, Schwellungen in 10-12% und Schmerzen an der Injektionsstelle in 17% der Fälle auf. Systemische Allgemeinreaktionen wie Fieber, Müdigkeit und Appetitlosigkeit traten in 20-35%, 33-38% und 19-25% der Fälle auf.(Black S, Shinefield H, Firemann B et al: Efficacy, safety and immunogenicity of heptavalent pneumococcal conjugate vaccine in children. 2000 Pediatr Infect Dis 19:187-195.) Auf Grund der weltweit noch begrenzten Erfahrungen mit dem konjugierten Pneumokokken-Impfstoff, der nicht exakt bekannten Kompatibilität mit anderen Mehrfachimpfstoffen und fehlender Langzeitstudien kann das Risiko der Impfung nicht sicher bestimmt werden. Im Beipackzettel (Pneumovax und Prevenar) der in Deutschland erhältlichen Pneumokokken Impfstoffe werden u.a. folgende Nebenwirkungen aufgeführt: Die Fachinformation zu Pneumovax listet folgende Nebenwirkungen auf:
In klinischen Studien wurde am häufigsten über folgende Nebenwirkungen berichtet: Fieber sowie lokale Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Erythem, Wärmegefühl, Schwellung und lokale Verhärtung. Folgende Nebenwirkungen wurden darüber hinaus in klinischen Studien und bei der breiten Anwendung des Impfstoffes beobachtet: Allgemeinsymptome Asthenie Fieber, Unwohlsein Hämatologisches/lymphatisches System Lymphadenitis Thrombozytopenie bei Patienten mit stabilisierter idiopathischer thrombozytopenischer Purpura Hämolytische Anämie bei Patienten, die bereits früher hämolytische Erkrankungen hatten Überempfindlichkeitsreaktionen Anaphylaktoide Reaktionen Serumkrankheit Muskel- und Skelettsystem Arthralgien Arthritis Myalgien Nervensystem Kopfschmerzen Parästhesien Radikuloneuropathien Guillain-Barre´ -Syndrom Haut Ausschlag Urtikaria | | Die Fachinformation zu Prevenar: Störungen des Blut- und Lymphsystems: Sehr selten: in der Region der Injektionsstelle lokalisierte Lymphadenopathie. Störungen des Nervensystems: Selten: Krampfanfälle, einschließlich Fieberkrämpfen. Gastrointestinale Störungen: Sehr häufig: verminderter Appetit, Erbrechen, Durchfall. Störungen der Haut und des Unterhautgewebes: Gelegentlich: Ausschlag/Urtikaria. Sehr selten: Erythema multiforme. Allgemeine Nebenwirkungen und Reaktionen an der Injektionsstelle: Sehr häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle (z. B. Erythem, Verhärtung/Schwellung, Schmerz/Druckempfindlichkeit); Fieber, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, unruhiger Schlaf. Häufig: Schwellung/Verhärtung und Erythem an der Injektionsstelle, Druckempfindlichkeit, die die Bewegung stört, Fieber. Selten: Hypotonisch-hyporesponsive Episoden, Überempfindlichkeitsreaktionen an der Injektionsstelle (z. B. Dermatitis, Pruritus, Urtikaria). Störungen des Immunsystems: Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Gesichtsödem, angioneurotisches Ödem, Atemnot, Bronchospasmus, anaphylaktischer/anaphylaktoider Reaktionen einschließlich Schock. |
Einzelfallberichte von Personen finden sie unter Impfschäden nach Pneumokokkenimpfung auf www.impfschaden.info
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